Nach Ostern geht es wieder los

Liebe Freiwillige,

wir hoffen sehr, dass sich die Pandemiesituation bis Ostern gebessert hat und dass wir die Möglichkeit haben werden, Baucamps anzubieten. Wir legen mit Hadmersleben, Storkow See und Mannheim los – drei sehr verschiedene Projekte, die dennoch viel gemeinsam haben.

Hadmersleben
Mitten in der Stadt Hadmersleben steht eine riesige alte Malzfabrik, die sogenannte Meika. Die Fabrik ist ein Industriekomplex, der seit seiner Betriebseröffnung 1880 mehrfach weitergebaut wurde. Zusammen mit einer zweigeschossigen Garage sowie einem Wohnhaus bildet das Ensemble einen Vierseitenhof. In dem Industriekomplex wurden hauptsächlich Malz und Zucker verarbeitet. Die Meika stand seit 20 Jahren leer, als sie 2018 von dem Bildhauer Krystof Marchewicz und seiner Frau Beate gekauft wurde. Sie haben den Verein „Kunst- & Kulturfabrik Hadmersleben e.V.“ gegründet mit dem Ziel, die Fabrik in einen Ort für Begegnung und Kultur umzuwandeln. Es soll ein multifunktionaler Ort entstehen, der unter anderem für Café, Ausstellung, Konzerte, Theater und Kunst einen Raum bietet. In der Fabrik sollen auch Ateliers und Werkstätten für Künstler entstehen.

Storkow See
Der „CVJM Berlin e.V.“ wurde 1883 gegründet und ist damit der älteste CVJM in Deutschland. Im Fokus der Arbeit stehen vor allem junge Menschen, die der Verein mit seinen ganzheitlichen Angeboten erreichen will. Er möchte Begabungen fördern, zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen und zur gesellschaftlichen Verantwortung ermutigen. Im „CVJM-Camp Storkower See“ (70 km von Berlin) mit Gruppenhaus, Zeltplatz, direktem Seezugang und Sportplätzen können Jugendgruppen und Schulklassen aktiv Freizeit verbringen. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist das Erlebnis der Natur. Verschiedene Zusammenhänge der Natur werden inszeniert auf Basis des Konzeptes „WasserWerkstattWald“

Mannheim
Die „Diakonischen Hausgemeinschaften Mannheim e.V.“ engagieren sich auf dem Gelände der Konversionsflächen von Benjamin Franklin in Mannheim. Dort entsteht in zwei ehemaligen Kasernengebäuden ein ideales Umfeld für ein inklusives Miteinander. In Kooperation mit einer Initiative der Kunstförderung startet der Verein das Zentrum BARAC, in dem das Zusammenleben in Vielfalt gelingen soll. Es entsteht ein Dreiklang von Wohnen und Arbeit der Künstler/innen, von Wohnen für Familien und von inklusiven Wohnformenden der Diakonischen Hausgemeinschaften. In einem Mix aus Wohneinheiten, Ateliers und Ausstellungsräumen werden Wohnen und künstlerische Tätigkeiten ganz nah beieinander sein. Das Projekt bietet damit ein Lernfeld, in dem Spielregeln der Inklusion und der gegenseitigen Unterstützung gepflegt werden.