Fragen und Antworten

gruppe_jahresfreiwilligeWarum benötigt der Bauorden Spenden?

Heute und in Zukunft möchte der Bauorden viele neue internationale Begegnungen ermögli­chen und jungen Leuten ein sinnvolles Engagement für die Gesellschaft anbieten. Dazu benötigt der IBO verlässliche Eigenmittel und ist zukünftig noch stärker auf private Sponsoren angewiesen.

Was leistet der Bauorden?

In Deutschland organisiert der IBO jährlich etwa 40-50 mehrwöchige Baucamps mit über 420 Teil­nehmende. Dazu kommen weitere 80 Baucamps in den meisten europäischen Ländern mit nochmals über 2.000 Teilneh­mern. Etwa 360.000 junge Menschen (Handwerker, Studenten, Angestellte) beteiligten sich seit der Gründung an den Bau­wochen des IBO. Mitarbeit beim Bauorden bedeutet: Verantwortung übernehmen, Initiative entwickeln und Begabungen entdecken; Land und Leute kennen lernen, Hilfe zur Selbsthilfe leisten, Betroffene zu Beteiligten machen.

Wie finanziert sich der Bauorden?

Der IBO erhält für seine Arbeit EU-Förderungen für Sonderprojekte sowie zweckgebun­dene Zuschüsse von Stiftungen (Robert Bosch-Stiftung / Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft u.a.). Für einen Teil der Bauwochen in Deutschland stehen Mittel aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes zur Verfügung. Firmenspenden sind ebenfalls eine große Hilfe. Aber auch die freiwilligen Helfer tragen mit Teilnehmerbeiträgen zur Deckung der Unkosten bei. Ein Freundes- und Spenderkreis von beinahe 1.100 Personen – überwiegend ehemalige Teilnehmende – trägt den größten Teil der finanziellen Aufwendungen.

Wer prüft die Finanzen?

Rechtlich ist der Bauorden als Gemeinnützige Bauorden GmbH organisiert und zuletzt mit Be­scheid vom 23.11.2015 durch das Finanzamt Ludwigshafen als gemeinnützig und besonders förderungs­würdig anerkannt. Der Jahresetat des Bauordens beträgt durchschnittlich 380.000.- Euro; der Jahres­abschluss des Bauordens wird von einem unabhängigen Wirt­schaftsprüfer ge­prüft.

Wofür verwendet der Bauorden Ihre Spende?

Für die Unterkunft und Verpflegung (in Projekten außerhalb Deutschlands) sowie die notwendigen Versicherungen der Helfer in den Bauwochen benötigen wir pro Tag und Teilnehmer 5.- bis 7.- Euro. Wir unterstützen die Bauhilfsprojekte in Mittel- und Osteuropa mit Geld für Baumaterialien und Werkzeug. Bereits mit 1.000.- Euro kann man einiges bewegen. Junge Freiwillige aus Osteuropa, die in deutschen Baucamps ohne Taschengeld arbeiten, er­halten einen Reisekostenzuschuss.

Wir freuen uns über jede Spende und setzen sie sinnvoll ein. Die Arbeit der Freiwilligen in den Baucamps vervielfacht jede Spende!

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